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23.02.2005 Zeitungsartikel zum Konzert in Gladebeck in der HNA PDF Drucken E-Mail
Dieser Beitrag erschien zu unserem letzten Konzert in Gladebeck, danke HNA!

Von Martin Baumgartner

Gladebeck. Bon Scott würde vor Freude in seinem Grab rotieren, wenn er wüsste, wie in Gladebeck an seinem 25. Todestag die Post ab ging. Doch der legendäre Sänger der aus-tralischen Hardrock-Ikonen "AC/DC" ist "down under" auf der anderen Seite des Planeten in Fremantle, einem kleinen Hafenstädtchen in der Nähe von Perth, beerdigt.

Also ein bisschen viel Erde dazwischen, um die Vibrationen zu verspüren, die die Coverband "Bellbreaker" aus Sachsen ihm zu Ehren im Gasthaus "Zur Linde" erzeugte. Über 300 Gläubige kamen zum ausverkauften "Gottesdienst", der mit drei Schlägen der "Hells Bells" begann. Dann rockten Mike "Willy" Neumann (Gitarre), Dirk Schmalz (Gitarre), Steffen Ellebood (Bass) und Martin Hessner (Drums) nach krachendem Einstieg mit "Stiff upper lipp" bis dem Publikum nach mehreren Zugaben die Luft ausging.

Und Sänger Bernd Birbils krächzte dazu die "Sex, Drugs and Rock'n'Roll-Texte" in bester Brian Johnson-Manier, dem Nachfolger von Scott am AC/DC-Mikrofon, von dem die "Washington Post" schrieb, er klinge, als ob er jeden Morgen mit Eisenspänen gurgele und mit Industriereiniger nachspüle. Es war eine grandiose und wahrhaft würdige Gedenkfeier für den "Rockin' Rollin' Man", der mit 34 Jahren am Ende einer durchzechten Nacht in London am 19. Februar 1980 auf dem Rücksitz eines Wagens an seinem Erbrochenen erstickte.

Die "Bellbreaker" huldigen seit 1996 den Rockern und kommen ihren Vorbildern erstaunlich nah. Ihre hohe Qualität brachte ihnen Auftritte mit Tito & Tarantula, Sweet und Saxon. Leider seien sie in den alten Bundesländern noch nicht sehr bekannt, bedauern sie. Doch das wollen sie ändern.

Was ihnen am AC/DC-Rock so gefällt, sei deren Kunst, mit wenig viel zu machen: drei Akkorde für ein Halleluja. Ihre Helden haben sie auch schon mehrfach getroffen, aber bislang nur aus der Zuschauerperspektive. Als Coverband ist die Wahrscheinlichkeit auch sehr gering, von den Originalen zur Tour eingeladen zu werden - besonders wenn die Coverband so gut ist. Wer sich selbst davon überzeugen will, findet Konzerttermine auf der Homepage der Jungs.

http://www.hna.de/niedersachsen_northeim_aktuell/01Tribut_an_Rockin_Rollin_Man.html

Martin
 
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