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AC/DC - Black Ice PDF Drucken E-Mail

Rezession hin oder her, nach den Karten für die AC/DC-Deutschland-Tour musste natürlich auch der neue Silberling der Meister der rhythmischen Pausen und geschmackvollen Synkopen her, und zwar Pronto!!!

Amazon sei Dank lag die neue Lektion in Sachen harten Rock’n’Roll auch pünklich gegen Mittag bei mir im Briefkasten, nur leider strampelte ich mich um die Zeit noch im Büro ab und biss vor lauter Ungeduld und Neugier fast stündlich zehnmal in die Tastatur…

17 Uhr war dann endlich Feierbend, den Kollegen schnell Tschüß gesagt, ein schönes Wochenende hinterhergenuschelt und ab ging es mit dem grünen Blitz Richtung Heimat.
Die Wohnung im fünften Stück ereichte ich in absoluter Rekordzeit. Schnell die HiFi-Anlage aus den guten 80ern auf Betriebstemperatur gebracht, die neue AC/DC andächtig aus der Verpackung gefummelt und den gierigen CD-Player damit gefüttert.

Als Opener sprang mich sogleich dass schon vorab veröffentlichte, und mit einem sehr markanten und ohrwurmigen Refrain ausgestattete, Rock’N’Roll Train an.
Feine Nummer das. Die Produktion wirkt übrigens sehr frisch, knackig und lebendig, einzig meine spitzfindigen Ohren vermissen etwas das warme, analoge Feeling der Stiff Upper Lipp CD.

Egal, dafür sind die Songs die dem Rock’N’Roll Train folgen um einiges abwechslungsreicher und interessanter arrangiert, als einige der beileibe nicht schlechten Stiff Upper Lip Songs. Dort wirkte manchmal der ein oder andere Song etwas zu reduziert und rudimentär.

Damit räumt Black Ice auf jeden Fall auf. Klar, einen ähnlichen Aha-Effekt, wie zu Zeiten der Veröffentlichungen von Let There Be Rock oder Back in Black wird man hier nicht erleben, aber die eine oder andere kleine musikalische Überraschung ist definitiv drin. So lebt zum Beispiel Stormy May Day von einem für AC/DC eher ungewöhnlichen Slide-Riff, in Rock’N’Roll Dream gibt es sogar mal wieder was baladeskes zu hören, Smash’N’Grab wartet mit einer sehr interessanten Gitarrenphrase und einem geilen Chorus auf und Titelsong Black Ice ist ein Stampfer vor dem Herrn und setzt der neuen Scheibe ein würdiges Ende.

Auch die restlichen Songs wissen zu gefallen, Lückenfüller sind rar gesät, es gibt kaum einen Song der gegenüber den anderen irgendwie groß abfällt.

Die Verpackung der CD ist übrigens auch sehr gelungen. Das glänzende Digibook kommt mit jeder Menge Fotos und allen Texten daher und ist in einem sehr interessanten comicartigem Stil gehalten. Sehr lecker!

Fazit: AC/DC haben nichts verlernt, sie sind jetzt schon eine lebende Legende und eine der größten Rockbands überhaupt! Mit der neuen Scheibe konnten sie diesen Status nochmal untermauern.

Wir dürfen alle sehr gespannt auf die kommende Tour sein. Mit solchen guten neuen Songs im Gepäck kann eigentlich nichts schief gehen.


Man sieht sich,

Dirk

 
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